Reisen in Perú

Das Reisen in Perú ist in den letzten Jahren angenehmer geworden. Manche wichtige Verbindungsstrassen sind asphaltiert worden, und manche Busunternehmen haben ihre Busse modernisiert. So konnte z.B. eine Reise auf dem Landweg von Lima nach Cusco vor zehn Jahren noch bis zu drei Tagen dauern; heute sind es noch 18 Stunden.

Dennoch ist Reisen in Perú immer noch ein Abenteuer – besonders abseits der grossen Touristenrouten. Die folgenden Fotos sollen einen kleinen Eindruck davon geben.

Viele Leute reisen auch heute noch per Lastwagen; entweder weil es keine (oder nicht genügend) Busse gibt, oder weil es im Lastwagen billiger ist. Das rüttelt und schüttelt und staubt auf den nicht asphaltierten Landstrassen!

Auch wo man in einem bequemen Bus reisen kann, sind manche Strecken ziemlich abenteuerlich. Z.B. gibt es noch nicht überall Brücken.

Diese Strasse führt mitten durch den Fluss.

Diese Strasse führt mitten durch den Fluss.

Manchmal gibt es auch eine Panne, und dann bleibt der Bus stecken.

Manchmal gibt es auch eine Panne, und dann bleibt der Bus stecken.

Unten: Kilometerweit windet sich die Strasse solchen Abgründen entlang. Die geübten Fahrer kennen die Kurven – aber dennoch gibt es ab und zu Unfälle.

Bergstrasse in den Anden

Bergstrasse in den Anden

Stundenlange Busfahrten sind im Leben der Peruaner alltäglich. Das Land ist sehr weitläufig und gebirgig. Deshalb ist es sehr weit von einer Stadt bis zur nächsten. Wer in eine Departementshauptstadt reisen muss, um wichtige Geschäfte zu erledigen, ist u.U. zwölf Stunden oder noch länger unterwegs.

– Unten: Hier sind wir auf einer gut ausgebauten Strasse, aber die Reise verläuft dennoch nicht problemlos. Am Vortag haben die Lehrer gestreikt und alle Strassen blockiert. Die Aufräumarbeiten überliessen sie grosszügig dem Staat…

Nach einem Streik...

Nach einem Streik...

Anlässlich eines ähnlichen Streiks ist eine Brücke an einer wichtigen Verbindungsstrasse demoliert worden. Die folgenden zwei Fotos geben einen Eindruck von den Schwierigkeiten, die die steckengebliebenen Passagiere zu überwinden hatten: (Diese zwei Fotos sind aus der Zeitung „El Comercio“, Lima.)

Von Streikenden demolierte Brücke

Von Streikenden demolierte Brücke

Die Passagiere müssen wahre Kunststücke vollbringen, um auf die andere Seite zu gelangen.

Die Passagiere müssen wahre Kunststücke vollbringen, um auf die andere Seite zu gelangen.


.
Unterwegs auf dem Land.

Auf dem Land reist man oft zu Fuss, zu Pferd, oder mit dem „Stahlross“. Dass man auch hier mit Hindernissen rechnen muss, zeigt untenstehendes Bild:

Unterwegs auf dem Land.

.

Etwas Bessergestellte haben ein Motorrad. Das ist sehr praktisch in dieser Hochebene, die sich während der Regenzeit in einen Sumpf verwandelt.

Unterwegs im Hochland

Unterwegs im Hochland

Im Urwald sind die Hauptverkehrswege die Flüsse. Dort reist man mit Booten wie hier auf dem Bild, oder mit Kanus.

Bootshafen in einer Urwaldstadt.

Bootshafen in einer Urwaldstadt.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , ,


%d Bloggern gefällt das: