Wer oder was ist ein Christ? (Teil 3)

Aller guten Dinge sind drei … Ich habe bereits zwei Artikel zu diesem Thema geschrieben, aber zur Abrundung lasse ich hier noch einen dritten Teil folgen. Im ersten Teil habe ich einige landläufige Definitionen des Begriffs „Christ“ betrachtet. Im zweiten Teil habe ich vom Neuen Testament her untersucht, was ein Christ im biblischen Sinn ist. Hier nochmals kurz zusammengefasst die wichtigsten Punkte:

– Ein Christ ist ein Jünger (Nachfolger) von Jesus Christus.
– Diese Nachfolge, unter den von Jesus selber aufgestellten Bedingungen, ist „menschenunmöglich“. Christ werden kann man deshalb nur durch ein übernatürliches Werk Gottes, die Wiedergeburt.
– Die Wiedergeburt ist keine menschliche, äussere „Bekehrungszeremonie“. Von der menschlichen Seite her ist sie normalerweise begleitet von einer tiefen Überführung von Sünde, und von Umkehr und Glauben; das alles ist bei einer echten Wiedergeburt von Gottes Geist gewirkt und nicht menschlich „gemacht“.
– Ein Christ ist ein „neuer Mensch“, der jetzt Jesus nachfolgen kann, weil er vom Heiligen Geist erneuert wurde.

Es bleibt jetzt noch zu tun, was Paulus uns sagt:

„Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe. Oder erkennt ihr euch selber nicht, dass Jesus Christus in euch ist? – es sei denn, ihr seid verworfen.“
(2. Korinther 13,5)

Wir sollen also unser Christsein nicht als „gegeben“ ansehen, sondern uns immer wieder überprüfen. (Im griechischen Original steht hier das kontinuierliche Präsens, das wörtlich bedeutet: „Prüft euch ständig, immer wieder„.)

Das Neue Testament gibt uns verschiedene Kriterien, nach denen wir überprüfen können, ob tatsächlich „Jesus Christus in uns“ ist. Man beachte dabei, dass Paulus sagt: „Prüft euch selbst“, aber nicht „Prüft einander“. Ich kann niemandem ins Herz sehen. Ich kann von keinem Mitmenschen mit Bestimmtheit sagen, ob er ein Christ ist (im biblischen Sinn) oder nicht. Ich kann vielleicht seine Lehranschauungen oder seine Lebensführung „prüfen“; aber wie wir im 1.Teil gesehen haben, sind das keine schlüssigen Beweise für sein Christsein (im biblischen Sinn). Ich möchte also die folgenden Kriterien nicht in dem Sinn verstanden wissen, dass wir sie anderen Menschen überstülpen, sondern dass wir sie zur Selbstprüfung anwenden können.

1. Wer wiedergeboren ist, hat „Hunger und Durst“ nach den Dingen Gottes.

„Verlangt, wie neugeborene Kinder, nach der unverfälschten geistlichen Milch, damit ihr durch sie wächst zur Rettung, wenn ihr wirklich die Güte des Herrn gekostet habt.“
(1.Petrus 2,2-3)

Für ein neugeborenes Baby ist es das Natürlichste der Welt, nach Milch zu schreien. Kein Baby muss zum Milchtrinken überredet oder gar gezwungen werden – es sei denn, es wäre ernsthaft krank.
Ebenso ist es für einen wiedergeborenen Christen das Natürlichste der Welt, nach Gott zu schreien. Im Zusammenhang des obigen Zitats (in 1.Petrus 1,23-25) ist hauptsächlich vom Wort Gottes die Rede. Wer wiedergeboren ist, verlangt natürlicherweise danach, zu hören und zu lesen, was Gott zu ihm sagt. Wer dieses Verlangen nicht hat, ist entweder im geistlichen Bereich ernsthaft krank, oder eben gar nicht wiedergeboren.
Wir können die „geistliche Milch“ auch noch in anderen Bereichen sehen: in der Gemeinschaft mit Gott im Gebet, in der Gemeinschaft mit anderen Christen, und in allem, was wir tun können, um Gott zu dienen. Das Verlangen nach diesen Dingen wird in einem wiedergeborenen Christen natürlicherweise vorhanden sein, und er muss nicht dazu überredet oder gezwungen werden.

Die folgenden Gedanken und Erscheinungen treffen vielleicht nicht auf alle konfessionellen Hintergründe zu. Aber in den Kreisen, in denen ich mich bis vor einigen Jahren bewegte, war es gang und gäbe, Überredung und sogar Zwang auszuüben, damit die Gemeindeglieder ihre „christlichen Pflichten“ erfüllten.
Da gibt es z.B. die Idee, bei Gott „Punkte zu sammeln“: Willst du ein guter Christ sein und im Himmel einen Ehrenplatz erhalten, dann geh regelmässig zum Gottesdienst, spende so viel du kannst, übernimm eine Verantwortung in der Gemeinde, lies jeden Tag in der Bibel, und werde wenn möglich Pfarrer oder Missionar. (Die genannten Dinge sind ja an sich nicht schlecht, aber wenn sie aus solcher Motivation getan werden, dann muss ich ein grosses Fragezeichen dahinter setzen.)
Dann gibt es die „pastorale Begleitung“: Der „Neubekehrte“ wird jeden Sonntagmorgen vom Pfarrer oder von einem seiner Helfer persönlich abgeholt, um zum Gottesdienst zu gehen, bis er sich nach einigen Monaten daran gewöhnt hat, von selber zu kommen. Er wird in eine Bibellesegruppe eingespannt und muss jede Woche seine Checkliste zeigen, wo er die gelesenen Kapitel abgehakt hat. (Neuere Variante: Es wird gar nicht mehr die Bibel gelesen, sondern ein Arbeitsbuch oder -heft mit vorgegebenen Antworten.) Er wird über sein Privatleben ausgefragt und eindringlich vor jedem Bereich gewarnt, wo Versuchungen lauern könnten: „Sprich nie allein mit einer jungen ledigen Frau.“ – „Halte dich fern von allen deinen Freunden, die Alkohol trinken.“ – usw.
Dann gibt es auch die direkte Drohung mit Schuld und Strafe: „Wenn du nicht den Zehnten von allen deinen Einnahmen an die Gemeinde gibst, stehst du unter einem Fluch.“ – „Wenn du weiterhin dem Pastor widersprichst, wirst du aus der Gemeinde ausgeschlossen.“ – usw.

Alle diese erwähnten Mittel stehen in direktem Gegensatz zum Sinn und Geist von Jesus. In einer Gemeinschaft von echten, wiedergeborenen Christen muss weder Überredung und Zwang angewandt werden. Im Gegenteil: Wo immer solche Erscheinungen beobachtet werden, da muss daraus geschlossen werden, dass entweder die Mitglieder, oder die Leiter, oder beide, mehrheitlich keine Christen (im biblischen Sinne) sind. Genauso wie höchste Bedenken angebracht sind, wenn beobachtet wird, dass eine Mutter ihr kleines Baby zum Milchtrinken überreden oder gar zwingen „muss“.

Ich wiederhole: Ein wiedergeborener Christ hat einen natürlichen „Hunger und Durst“ nach den Dingen Gottes. Wer dazu überredet oder gezwungen werden muss, der ist nicht wiedergeboren. Und wer meint, bei anderen Überredung oder Zwang anwenden zu müssen, der hat noch nicht verstanden, was eine Wiedergeburt ist (und ist deshalb wahrscheinlich selber auch nicht wiedergeboren).

2. Wer wiedergeboren ist, liebt seine christlichen Geschwister.

Davon redet Petrus kurz vor der oben zitierten Stelle:

„Da ihr eure Seelen gereinigt habt durch den Gehorsam gegenüber der Wahrheit, durch den Geist, zur ungeheuchelten Bruderliebe, liebt einander innig, aus reinem Herzen, da ihr wiedergeboren seid …“
(1.Petrus 1,22-23)

Man beachte die Reihenfolge. Petrus sagt nicht: „Um gereinigt zu sein, bzw. wiedergeboren zu werden, müsst ihr einander lieben.“ Er sagt vielmehr: „Da ihr schon gereinigt und wiedergeboren seid, liebt einander jetzt mit der ungeheuchelten Bruderliebe, die Gott euch bereits gegeben hat.“ Die Bruderliebe und das reine Herz sind nicht etwas, was der Christ krampfhaft suchen müsste. Es sind Dinge, die Gott mit der Wiedergeburt in ihn hineingelegt hat. Wer also diese Dinge in sich findet, kann daraus mit einiger Sicherheit schliessen, dass er wiedergeboren ist – und wer nicht, muss annehmen, dass er nicht wiedergeboren ist.

Zwei weitere Dinge scheinen mir wichtig:

– Die Bruderliebe ist ungeheuchelt. Damit ist also wohl kaum das freundliche Händeschütteln nach dem Gottesdienst gemeint. Ungeheuchelte Liebe erkennt man zuallererst daran, dass sie zum Besten des Bruders handelt, ohne Hintergedanken oder versteckte Absichten. Ein reines Herz verstellt sich nicht, es ist offen und transparent. Das muss nicht immer „Freundlichkeit“ bedeuten. Ungeheuchelte Liebe kann durchaus einmal sagen: „Mein Bruder, da liegst du aber ganz falsch!“ – wenn es zu seinem Besten ist.

– Christliche Bruderliebe ist nicht dasselbe wie allgemeine Nächstenliebe oder Menschenliebe. Christliche Bruderliebe beruht darauf, dass eine „geistliche Verwandtschaft“ besteht: der Heilige Geist in mir reagiert mit Liebe auf den Heiligen Geist in meinem Bruder.
Charles Finney hat in seinen „Reden über Erweckung“ den Unterschied gut herausgearbeitet:

„Gott liebt alle Menschen mit einer Liebe des Wohlwollens; aber die Liebe des Wohlgefallens fühlt er nur gegenüber denjenigen, die heilig leben. Christen können einander mit der Liebe des Wohlgefallens nur soweit lieben, wie sie heilig sind. Wenn christliche Liebe die Liebe zum Abbild Christi in seinem Volk ist, dann kann diese Liebe nur da ausgeübt werden, wo dieses Abbild tatsächlich existiert. Eine Person muss das Abbild Christi widerspiegeln, und den Geist Christi zeigen, bevor andere Christen diese Person mit der Liebe des Wohlgefallens lieben können. Es ist vergeblich, Christen dazu aufzurufen, einander mit der Liebe des Wohlgefallens als Christen zu lieben, wenn sie in Stumpfheit abgesunken sind. Sie sehen aneinander nichts, was diese Liebe hervorbringen könnte. Es ist (in diesem Zustand) nahezu unmöglich, füreinander etwas anderes zu fühlen als für die Sünder.“
(Aus Charles Finney, „Revival Lectures“, 2.Kapitel)

3. Wer wiedergeboren ist, lebt nicht in Sünde.

„Jeder, der in ihm (in Jesus) bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und nicht gekannt. Kindlein, (seht zu, dass) niemand euch täusche: Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, so wie er gerecht ist. Wer die Sünde praktiziert, ist vom Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Son Gottes gekommen, um die Taten des Teufels zunichte zu machen. Jeder, der aus Gott geboren ist, praktiziert die Sünde nicht, denn der Samen Gottes bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, denn er ist aus Gott geboren.“
(1. Johannes 3,6-9)

Manchmal, wenn ich diese Verse vorlese, wollen mir die Leute gar nicht glauben, dass das in der Bibel steht. Selbst solche, die sich als „Christen“ und „Evangelikale“ bezeichnen, haben sich so daran gewöhnt zu sagen: „Wir sind doch alle Sünder.“ In Wirklichkeit gibt es keine einzige Stelle im Neuen Testament, wo Christen als „Sünder“ bezeichnet werden! Christen sind „Gläubige“, „Gerechte“, „Heilige“.

Vielleicht muss ich zum Vers 9 ein Missverständnis ausräumen. Wenn Johannes sagt „er kann nicht sündigen“, dann meint er damit nicht, ein Christ könne nie mehr eine Sünde begehen. Er wusste gut, dass auch Christen ab und zu eine Sünde begehen. Deshalb schreibt er ein wenig vorher:
„Und falls jemand gesündigt haben sollte, haben wir einen Anwalt beim Vater, Jesus Christus den Gerechten.“ (1.Johannes 2,2).
Aber damit niemand auf die Idee käme, das sei der Normalfall, schreibt er im selben Vers:
„Meine Kindlein, dieses schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt.
Der Normalfall ist also, dass ein Christ nicht sündigt. Im obigen Vers 9 steht auch wieder das kontinuierliche Präsens, sodass wir genauer übersetzen müssten: „er kann nicht ständig sündigen“, oder „er kann nicht in Sünde leben.“ Es kommt ab und zu vor, dass ein Christ eine Sünde begeht. Aber wer leichthin sündigen kann, ohne sich viel daraus zu machen; oder wer eine bestimmte Sünde nicht aufgeben will, der ist nach den Worten des Johannes mit Sicherheit kein Christ.

Paulus schreibt etwas ähnliches:

„Wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht: Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Verweichlichte, noch (Männer) die mit Männern Verkehr haben, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Flucher, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und einige (von euch) waren solche. Aber ihr seid gewaschen worden, ihr seid geheiligt worden, ihr seid gerechtfertigt worden im Namen des Herrn Jesus und im Geist unseres Gottes.“
(1.Korinther 6,9-11)

Im Leben eines Christen gibt es ein klares „Vorher“ und „Nachher“. Einige der Korinther waren „vorher“ augenfällige Sünder aus einer der genannten Kategorien. Die Vergangenheitsform „waren“ drückt aus, dass sie es jetzt nicht mehr sind. Sie sind von der Sünde befreit worden. Wer ein solches „Vorher“ und „Nachher“ in seinem Leben nicht kennt, der ist nach den Worten des Paulus kein Christ.

Stelle dir vor, du gehst mit deinem besten Freund spazieren. Würdest du deinen Freund mitten auf der Strasse einfach so ins Gesicht schlagen? – Sicher nicht! – Bedenke jetzt: Jede Sünde ist ein Schlag ins Gesicht von Jesus. Wenn Jesus dein bester Freund ist, dann wirst du das mit Sicherheit nicht tun. Für einen Christen ist die Gegenwart Jesu genauso wirklich wie die Gegenwart der sichtbaren Mitmenschen. Er wird sich deshalb sehr davor hüten, Jesus zu beleidigen. Nicht aus einem „Pflichtgefühl“ und auch nicht aus Angst vor einer Strafe, sondern weil seine Freundschaft mit Jesus echt ist.

Natürlich müssen wir hierbei „Sünde“ so definieren, wie die Bibel sie definiert. Ein Stück Kuchen mehr zu essen, als man sich vorgenommen hat, ist keine Sünde, auch wenn einige Menschen es so nennen. Aber ich kann hier nicht auf dieses Thema auch noch eingehen…

4. Wer wiedergeboren ist, hat in sich das Zeugnis des Heiligen Geistes.

„Denn alle, die vom Geist Gottes geführt werden, die sind Kinder Gottes. Denn ihr habt nicht einen sklavischen Geist erhalten, um wieder Angst zu haben; sondern ihr habt den Geist eines adoptierten Kindes erhalten, durch den wir rufen: „Papi, Vater!“. Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“
(Römer 8,14-16)

Wer wiedergeboren ist, hat in sich dieses kindliche Vertrauen zu Gott: „Er ist mein Vater; er hat mich als sein Kind adoptiert und angenommen.“
Es ist nicht leicht zu beschreiben, worin dieses „Zeugnis des Heiligen Geistes“ genau besteht. Es ist (in der Regel) keine „ausserordentliche“ Erscheinung wie z.B. eine Vision oder eine Stimme vom Himmel. (Solche Erscheinungen können durchaus auch „Fälschungen“ aus der spirituellen Welt sein, um einen Nicht-Wiedergeborenen in einer falschen Sicherheit zu wiegen.) Es ist aber auch kein Produkt eigenen Denkens oder eigener Einbildung, wie z.B. manchmal sogenannten Neubekehrten gesagt wird: „Du musst jetzt einfach glauben, dass du ein Kind Gottes bist.“ – Nein, das Zeugnis des Heiligen Geistes ist eine innere Sicherheit, die Gott selbst in seine Kinder hineinlegt. Wer dieses Zeugnis in sich hat, der weiss, dass es von Gott kommt, ohne eigenes Dazutun. Wer es erfahren hat, der weiss, wovon ich spreche.

– Dies sind also einige der neutestamentlichen Kriterien (man könnte noch andere nennen), die wir anwenden können, um uns selbst zu prüfen: Habe ich „Hunger und Durst“ nach den Dingen Gottes? – Habe ich in mir die ungeheuchelte Liebe zu anderen Kindern Gottes, in denen Christus wohnt ebenso wie in mir? – Lebe ich nicht in Sünde; ist mir die Gegenwart Gottes so real, dass sie mich von der Sünde abhält? – Habe ich in mir das Zeugnis des Heiligen Geistes, dass ich ein Kind Gottes bin?

Wenn Du dabei feststellst, dass die neutestamentliche Beschreibung eines Christen nicht auf Dich zutrifft, dann möchte ich Dir die Worte Gottes durch den Propheten Jesaja zurufen:

„Alle ihr Dürstenden: Kommt zum Wasser! Und ihr, die kein Geld habt: Kommt, kauft und esst! Kommt, kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch. Warum gebt ihr Geld aus für etwas, was kein Brot ist, und eure Arbeit für etwas, was nicht sättigt? Hört mir aufmerksam zu, und esst Gutes, und eure Seele wird sich an nahrhaftem Essen freuen. Schenkt mir Gehör und kommt zu mir; hört zu, dann wird eure Seele leben, und ich werde mit euch einen ewigen Bund schliessen. (…) Sucht den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn, solange er nahe ist!“
(Jesaja 55,1-3.6)

Wie ich in den vorhergehenden Artikeln dieser Serie erklärte: Christ wird man nicht durch Kirchenmitgliedschaft, auch nicht durch „Rechtgläubigkeit“ oder „Rechttun“, auch nicht durch ein Tauf- oder Bekehrungsritual. Das ist alles „kein Brot“ und „sättigt nicht“. Christ werden kann man nur durch ein übernatürliches Werk Gottes, das eine radikale Lebensumkehr bewirkt. Aber er hat versprochen, dass er sich finden lässt, wenn wir ihn von ganzem Herzen suchen.

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