Wie gross ist diese Finsternis!

Diesen Artikel fand ich im Internet fand und finde ihn (leider) sehr zutreffend und aktuell (Übersetzung aus dem Englischen):
Wie gross ist diese Finsternis!

Von Coach Dave Daubenmire
9.Dezember 2010
NewsWithViews.com

„Aber wenn dein Auge finster ist, dann wird dein ganzer Leib voll Finsternis sein. Wenn also das Licht, das in dir ist, Finsternis wird, WIE GROSS IST DIESE FINSTERNIS!“ (Matthäus 6,23)

Gut, Herr, ich werde es schreiben. Aber ich verstehe wirklich nicht, warum du mir diese schmutzigen Arbeiten gibst. Warum hast du micht nicht dazu gesalbt, über die böse Demokratische Partei zu schreiben; oder z.B. über jene Gotteshasser, die die Krippenszenen von den Stufen der Gerichtsgebäude verbannen wollen? Warum kann ich nicht wie Ann Coulter sein und einfach die Liberalen anprangern? Warum muss ich immer über Leute schreiben, die eigentlich auf meiner Seite stehen sollten? Die Liberalen hassen mich schon genug … warum muss ich ständig die Konservativen ins Gesicht schlagen?

Bald werde ich nirgends mehr in den christlichen Kreisen willkommen sein. Aber ich habe dir vor Jahren versprochen, dass ich treu sein würde darin, alles zu schreiben und zu sprechen, was du in meinen Geist legst. Nach dem berühmten Zitat von Präsident John Adams: „Die Pflicht ist unser. Die Ergebnisse gehören Gott.“

Ich werde es also hier vorlegen und vertraue darauf, dass du einen Grund dafür hast, diese Worte in mein Herz zu legen:

Die meisten Christen sind gar keine. Das heisst, sie sind nicht wirklich Nachfolger von Jesus. Je länger ich in meiner Arbeit stehe, desto mehr wurde ich von dieser Wahrheit überzeugt. Die „amerikanische Erfahrung“ hat Probleme, weil jene, die angeblich Jesu Nachfolger sind, ihm in Wirklichkeit gar nicht nachfolgen.

Missverstehen Sie mich nicht: Sie „gehen zur Kirche“, und die meisten „glauben an Gott“; aber sie sind keine Nachfolger Jesu. Sie wissen nicht einmal, was das bedeutet … Jesus nachzufolgen … obwohl sie „Christen“ sind. Ich zweifle sogar, ob der Apostel Paulus, oder irgendeiner der Gläubigen des ersten Jahrhunderts, die „Religion“ überhaupt wiedererkennen würde, die wir heute „Christentum“ nennen. Ich frage mich… War Jesus ein „Christ“?

Jesus hasste die Religion. Es waren gerade die „religiösen“ Menschen, von denen er uns befreien wollte. „Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Denn ihr schliesst das Himmelreich vor den Menschen zu: denn weder geht ihr selbst hinein, noch lasst ihr jene hinein, die hinein wollen.“

Lesen Sie Matthäus 23, um besser zu verstehen, was er den religiösen Leitern zu sagen hatte. Er sagte es besser, als ich das könnte.

Sehen Sie: Christentum ist keine Religion, es ist kein „zur Kirche gehen“, es ist nicht eine Menge von Regeln und Reglementen für unser Leben, es ist nicht eine Krücke für die Schwachen, es ist nicht eine Antwort auf eine Frage bei der Volkszählung, und es ist kein privates Geschäftsunternehmen zur Vermehrung irdischer Besitztümer.

Christentum bedeutet, das Leben Jesu durch Sie zu leben. Es ist ein Austausch Ihres Lebens für das seine; ein Ausleben seiner Natur statt Ihrer, ein „Anziehen“ des Lebens Jesu. Nicht ein Prozess, wo wir ihn „akzeptieren“ oder „aufnehmen“ oder „zu ihm kommen“. Es ist ein Todesprozess … wo Sie und Ihre alte Natur sterben … eine echte Transformation … von einem alten Leben zu einem neuen. „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“.

Die meisten, die sich als Christen identifizieren, sagen, sie kennen Jesus als Erlöser. Sehr wenige kennen ihn als Herrn.

Deshalb ist das Christentum so oberflächlich hier in Amerika. (Anm.d.Ü: Nicht nur in Amerika – für Europa dürfte dasselbe gelten, und nicht nur in den Landeskirchen!) Wir mögen den „Erlöser“-Aspekt an Jesus, aber wir sind nicht wirklich dazu bereit, uns vor ihm als „Herrn“ zu beugen. Die meisten sind daran interessiert, dass „ihr Erlöser“ ihre Unternehmungen segnet; aber wenige sind dazu bereit, „ihr Leben niederzulegen“ für ihn.

Jeder möchte „Jesus nachfolgen“ – bis er herausfindet, wohin er geht … er geht auf ein Kreuz zu … und er bittet Sie, das Ihrige auf sich zu nehmen und ihm zu folgen. Das schlägt dem populären Christentum und seinen „wahrgenommenen Bedürfnissen“ ins Gesicht…

Die Herzen der Amerikaner lassen sich nur schwer berühren. Stephanus nannte Menschen wie uns: „Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herzen und Ohren! Ihr widersteht ständig dem Heiligen Geist; wie eure Väter getan haben, so auch ihr.“

Wie nahmen die religiösen Menschen Stephanus und seine ehrliche Ermahnung auf? „Dann schrieen sie mit lauter Stimme, und hielten ihre Ohren zu, und stürzten sich einmütig auf ihn, und warfen ihn aus der Stadt hinaus, und steinigten ihn …“

Das ist mein Punkt: Die meisten „Christen“ sind nicht offen für das wahre Evangelium, weil sie denken, sie hätten es bereits. Sie haben gelernt, es in Abteilungen zu unterteilen, es zu kompromittieren, es an die Garderobe zu hängen. Aber sie haben ein „anderes Evangelium“ gehört. Sie sind gelehrt worden, einer Christenheit nachzufolgen, aber nicht Jesus nachzufolgen.

„Denn gewisse Menschen haben sich nebenher eingeschlichen, die von alters her zu dieser Verdammnis bestimmt sind, gottlose Menschen, die die Gnade Gottes in Ausschweifung verkehren, und den einzigen Herrn und Gott verleugnen, und unseren Herrn Jesus Christus.“ (Aus dem Judasbrief.)

Tun Sie sich selbst einen Gefallen. Nehmen Sie sich Zeit, die Apostelgeschichte zu lesen. Das ist ein Bericht vom „Evangelium“, wie es von jenen ausgelebt wurde, die dem Erlöser am nächsten standen. Sie werden sehr lange suchen müssen, bis Sie in diesem Buch irgendetwas finden, was auch nur entfernt dem modernen humanistischen, selbstsüchtigen, „Jesus-möchte-dass-ich-glücklich-und-reich-werde“-Evangelium ähnelt, das von den heutigen Kanzeln gerülpst wird. (Anm.d.Ü: Sorry, das hat der Autor so gesagt…) Würde etwa Paulus, der grösste Evangelist, den die Welt je kannte, eingeladen werden, in einem Programm von TBN zu erscheinen? Würden ihm Rick Warren und Joel Osteen je erlauben, auf ihrer Kanzel zu stehen? Könnten Sie sich ihn vorstellen bei „Dancing with the stars“?

Die Amerikaner folgen einem „anderen Evangelium“, das in Wirklichkeit gar kein Evangelium ist.

„Weil du sagst: Ich bin reich, und bin reich geworden, und bedarf nichts; und weisst nicht, dass du elend und bejammernswert und arm und blind und nackt bist…“

Erlauben Sie mir, es noch klarer zu sagen, damit mein Punkt nicht missverstanden wird. Die meisten Kirchgänger sind keine Nachfolger von Jesus. Sie sind lediglich Mitglieder eines Vereins, der sich „Christentum“ nennt. „Die Mitgliedschaft hat ihre Vorteile…“

Wie kann jemand geheilt werden, der nicht weiss, dass er krank ist? Wie kann jemand errettet werden, der denkt, er sei gar nicht verloren?

„Wenn also das Licht, das in dir ist, Finsternis wird, WIE GROSS IST DIESE FINSTERNIS!“

Im amerikanischen Christentum ist alles verkehrt herum. Irgendwie wurde im Lauf der Zeit das Evangelium der Selbstverleugnung in ein Evangelium der Lebensverbesserung verkehrt. Statt uns selber für das Fortschreiten von Gottes Königreich hinzugeben, wurden wir dazu verführt zu glauben, Jesus hätte sich hingegeben, damit wir zu Herren unseres eigenen Königreichs werden könnten.

Der Gedanke an Aufopferung und Leiden gilt dem modernen amerikanisierten Christentum als verflucht. Wie sonst kann die hartherzige Haltung der meisten „Christen“ erklärt werden, dem „Zunehmen Seines Reiches und Seines Friedens“ gegenüber?

Lesen Sie Matthäus 13. Hier lesen wir vom Weizen und vom Unkraut, die zusammen aufwachsen. Das ist tatsächlich so. Wenn Sie sonntags zur „Kirche“ gehen, sehen Sie sich um: Die meisten, die da sitzen, sind für das ewige Feuer bestimmt. Sie sehen wie Christen aus, sie singen wie Christen, und sie sprechen eine „christliche Sprache“; aber sie sind keine Kinder des Herrn.

„Viele werden zu mir an jenem Tage sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit? und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? und in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich zu ihnen sagen: ICH HABE EUCH NIE GEKANNT; geht fort von mir, die ihr Gottlosigkeit tut.“ (Matthäus 7.)

Könnte es sein, dass viele die falsche Antwort erhalten, weil ihnen die falsche Frage gestellt wurde? Es geht nicht darum, ob „Sie Jesus kennen“, sondern ob „Jesus Sie kennt“.

In kürzlichen Umfragen identifizierten sich 85% aller Amerikaner als Christen; aber unsere Nation ist zu einer moralischen Wüste geworden. „Christen“ beklagen sich darüber, dass „uns das Christentum aufgezwungen wird“. „Christen“ erklären, „Religion“ sei „Privatsache“, während gleichzeitig ihre Kinder an den Schulen in einer Flut von atheistischen Lehren ertrinken. „Christen“ lassen Abtreibungen durchführen und wählen „Pro-Abtreibungs“-Kandidaten. „Christen“ wählen einen homosexuellen Lebensstil. „Christen“ brechen ihre Ehegelübde. „Christen“ ignorieren die Anweisungen, die Jesus gelehrt hat.

Wie kommt man jemandem zu Hilfe, der nicht denkt, er brauche Hilfe? Wie bringt man jemandem das Augenlicht, der denkt, er sei bereits sehend? Wie bringt man jemandem Kenntnis, der denkt, er wisse bereits? Wie bringt man jemandem die Wahrheit, der nicht weiss, dass er verführt ist? Wie bringt man jemandem Licht, der nicht weiss, dass er in der Finsternis sitzt?

Amerika ist das am meisten „evangelisierte“ Land der Welt; aber in meinem Umgang mit amerikanisierten „Christen“ wurde ich davon überzeugt, dass sich das grösste Missionsfeld der Welt innerhalb der vier Wände der meisten amerikanischen Kirchen befindet.

Die Finsternis denkt, sie sei Licht.

„Und der böse Geist antwortete und sagte: Jesus kenne ich, und Paulus kenne ich; ABER WER SEID IHR?“

„Du glaubst, dass es einen einzigen Gott gibt, und du tust gut daran; aber die Dämonen glauben (das) auch, und zittern.“

Die meisten „Christen“ wissen nicht einmal genug über Jesus, um zu zittern.

Wie gross ist diese Finsternis…

(Quelle: http://www.newswithviews.com/Daubenmire/dave217.htm)

– Noch ein paar eigene Anmerkungen dazu:

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man von den „lieben Christen“ sofort als „lieblos“, „richtend“, und (warum nicht gar) „unchristlich“ abgestempelt wird, und w.m. unter Zensur und „Gemeindezucht“ gestellt wird, sobald man einige der Dinge auch nur antönt, die Dave Daubenmire hier so offen und direkt schreibt. Ja, die „Du-sollst-nicht-richten“-Christen sind sehr schnell dabei, Autoren wie den hier zitierten eben sehr effektiv zu RICHTEN – im Gegensatz zu ihm nicht nur mit Worten, sondern auch mit sehr unschönen Taten.

Ich weiss aber auch – ebenfalls aus Erfahrung -, dass Artikel wie der obige selten leichthin geschrieben werden. Meistens stehen dahinter eine tiefe Besorgnis um geliebte Mitmenschen; ein unaussprechlicher Schmerz über den Zustand jener, die sich heute „christliche Kirche“ nennen und damit im Herzen Gottes einen noch viel grösseren Schmerz verursachen; viele Tränen, Fasten und verzweifeltes Ringen im Gebet; oft ein langes Zögern, ob die Wahrheit wirklich gerade so, und gerade jetzt, und gerade in diesem Umfeld ausgesprochen werden soll, oder ob man sie nicht doch lieber verschweigen sollte; und (nicht zuletzt) eine grosse Liebe und ein grosses Mitleid mit jenen Unmengen von Menschen, die von solchen Fälschungen des Christentums ganz konkret geschädigt und/oder auf einen falschen Weg geführt worden sind. Eine Liebe und ein Mitleid, wie sie gänzlich unbekannt sind bei den „Du-sollst-nicht-richten“-Christen, die ständig von „Toleranz“ sprechen. – Leider sind diese Untertöne in einem geschriebenen Artikel nur schwer zu vermitteln, sodass dem Autor nur zu oft – und eben gerade von „Christen“ – zu Unrecht Böswilligkeit unterstellt wird.

Ich schäme mich deshalb nicht, diesen Artikel weiterzuverbreiten. Es geht nicht darum, andere „herunterzumachen“. Es geht darum, den Zugang zum Himmelreich wieder zu öffnen, den die offizielle Kirche verschlossen hat. Und nicht zuletzt geht es darum, Gottes Ehre und seinen guten Ruf wiederherzustellen, angesichts eines „Christentums“, das den guten Namen Gottes öffentlich schändet.

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