Eine israelische Anekdote

Die folgende Anekdote, die im Internet kursiert, ist wahrscheinlich nicht wahr, aber zumindest gut erfunden:

Der israelische Botschafter vor den Vereinten Nationen begann sein Votum:

„Meine Damen und Herren, bevor ich mit meiner Rede beginne, möchte ich Ihnen eine alte Passah-Geschichte erzählen.

Als Moses die Juden aus Ägypten ins Gelobte Land führte, musste er mit ihnen durch die beinahe endlose Wüste Sinai ziehen. Das Volk wurde durstig und brauchte Wasser. So schlug Moses mit seinem Stab an eine Bergflanke, und Wasser schoss heraus. Es bildete sich ein kristallklarer, kühler See. Das Volk freute sich, und alle tranken nach Herzenslust.

Moses wollte auch seinen ganzen Körper reinigen, deshalb ging er zur anderen Seite des Sees, entledigte sich all seiner Kleider und badete sich im erfrischenden Wasser. Aber als Moses wieder aus dem Wasser stieg, entdeckte er, dass seine Kleider verschwunden waren. Und er sagte: ‚Ich habe Grund anzunehmen, dass die Palästinenser meine Kleider gestohlen haben.'“

Da springt der palästinensische Delegierte auf und ruft erregt: „Das ist eine Unverschämtheit! Es ist doch allgemein bekannt, dass es zu der Zeit noch gar keine Palästinenser gab!“

Der israelische Delegierte fährt ungerührt fort: „Und diese Tatsache wollen wir alle im Sinn behalten, während ich nun zum eigentlichen Thema meiner Rede komme …“

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