Archive for Mai 2016

Möchtest du WIRKLICH Erweckung? (Teil 3)

18. Mai 2016

Eine Erweckung bringt Verfolgung.

Viele Leiter und Anhänger vergangener Erweckungen mussten Verfolgung leiden. Manchmal kam die Verfolgung von seiten der Heiden, die sich dem Christentum widersetzten. Aber noch häufiger waren es gerade die Leiter der „christlichen“ Kirchen, welche die Erweckung verfolgten.

Von der Opposition der katholischen Kirche gegen Luther haben wir schon gesprochen. Nachdem er exkommuniziert worden war, wurde Luther auch noch vom Kaiser unter die Reichsacht gestellt. Das bedeutete praktisch sein Todesurteil, denn jeder, der ihn fand, konnte ihn straflos töten. Luther überlebte nur, weil der Kurfürst von Sachsen ihm wohlgesinnt war und ihn auf der Wartburg verborgen hielt. – Während die Reformation fortschritt, wurden Tausende von „Protestanten“ von der Inquisition und von katholischen Herrschern ermordet.

So unglaublich es erscheint, verfolgten doch die Leiter der Reformation ihrerseits die Täufer mit fast derselben Grausamkeit. Tausende von Täufern wurden in Flüssen und Seen ertränkt – eine grausame Art, sich über ihre Überzeugungen lustig zu machen, indem die Reformierten erklärten: „Da ihr euch gerne ein zweites Mal taufen lässt, taufen wir euch jetzt ein drittes Mal.“
Es ist gesagt worden: „Die Vertreter der Erweckung von gestern verfolgen die Erweckung von morgen“. Hier haben wir ein Beispiel dieser traurigen Wahrheit.

John Wesley schien an Verfolgung gewöhnt zu sein. Dies ist eine Zusammenfassung von Tagebucheinträgen Wesleys in der Anfangszeit der Erweckung:
„Sonntag, 5.Mai, morgens – Predigte in St.Anna; sie sagten mir, ich solle nie mehr zurückkommen.
Sonntag, 5.Mai, nachmittags – Predigte in St.John; die Diakone sagten: ‚Geh raus und bleibe draussen.‘
Sonntag, 12.Mai, morgens – Predigte in St.Judas; dahin darf ich auch nicht mehr zurückkehren.
Sonntag, 12.Mai, nachmittags – Predigte in St.George, auch da wurde ich hinausgeworfen.
Sonntag, 19.Mai, morgens – Predigte nochmals woanders; die Diakone beriefen eine ausserordentliche Sitzung ein und sagten, ich könne nicht mehr hierher zurückkommen.
Sonntag, 19.Mai, nachmittags – Predigte auf der Strasse; sie vertrieben mich von der Strasse.
Sonntag, 26.Mai, morgens – Predigte auf einer Wiese; ich musste fliehen, als jemand während des Gottesdienstes einen Stier auf mich losliess.
Sonntag, 2.Juni, morgens – Predigte am Eingang der Stadt; sie vertrieben mich von der Strasse.
Sonntag, 2.Juni, nachmittags – Zum Nachmittagsgottesdienst predigte ich draussen auf dem Feld; zehntausend Personen kamen.“

Eine andere Anekdote über Wesley:
Eines Tages war Wesley zu Pferd unterwegs, und plötzlich wurde ihm bewusst, dass drei ganze Tage ohne Verfolgung vergangen waren. Man hatte ihm nicht einmal einen Stein oder ein Ei nachgeworfen. Wesley hielt sein Pferd an und kniete nieder: „Könnte es sein, dass ich gesündigt habe oder zurückgefallen bin?“, fragte er, und bat Gott, ihm zu zeigen, ob er irgendwie fehlgegangen war. – Ein rauher Bursche, der auf der anderen Seite der Hecke vorüberging, hörte das Gebet, erkannte Wesley und dachte: „Ich werde diesem Prediger eine Lektion erteilen.“ Er ergriff einen Backstein und warf ihn nach Wesley. Der Backstein verfehlte sein Ziel knapp; aber Wesley erhob sich und rief aus: „Danke, Herr, alles ist gut! Ich bin noch in deiner Gegenwart.“

Eines der bekanntesten Werke der christlichen Literatur, und der Weltliteratur überhaupt, ist John Bunyans „Pilgerreise“. Dieses Buch wurde im Gefängnis von Bedford geschrieben. Was für ein Verbrechen hatte Bunyan begangen? – Er hatte ohne eine offizielle Erlaubnis der Kirche von England das Evangelium gepredigt. Dafür wurde er zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt.

Auch die Heilsarmee war in ihren Anfangsjahren oft das Ziel von Verfolgung. Andrew Strom fasst zusammen: „Während des Jahres 1882 wurden allein in England 669 Heilssoldaten körperlich angegriffen, und 56 Lokale der Heilsarmee ganz oder teilweise zerstört. Es formten sich ‚Skelett-Armeen‘ von Verbrechern und Schlägern, um die Heilsarmisten anzugreifen … Und erstaunlicherweise waren an vielen Orten die örtlichen Pastoren daran beteiligt, diese Mobs aufzureizen.“

Gegenwärtig findet eine der erstaunlichsten und am längsten dauernden Erweckungen in China statt. Aber China ist gleichzeitig eines der Länder mit der stärksten Christenverfolgung. Viele christliche Leiter sind im Gefängnis und werden gefoltert. Es gibt sehr wenig religiöse Freiheit.

Verwundern wir uns darüber nicht. Jesus selber wurde verfolgt, und nach nur drei Jahren öffentlichen Dienstes wurde er getötet. Die Wirkungszeit seines Wegbereiters, Johannes des Täufers, war noch kürzer. Und Jesus warnte seine Jünger zum voraus, sie sollten sich auf dasselbe Schicksal vorbereiten:
„Wenn jemand mir nachfolgen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich, und folge mir nach. Denn jeder, der sein Leben retten will, wird es verlieren; und jeder, der sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.“ (Matthäus 16,24.25)
„Dann werden sie euch der Drangsal überliefern und euch töten, und ihr werdet von allen Völkern gehasst sein um meines Namens willen… Aber wer bis zum Ende ausharrt, wird gerettet werden.“ (Matthäus 24,9.13)
„Sie werden euch aus den Synagogen ausschliessen; und es wird sogar die Stunde kommen, wo jeder, der euch tötet, denken wird, er leiste Gott einen Dienst.“ (Johannes 16,2)
„Fürchte nichts, was du leiden wirst. Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Sei treu bis zum Tod, und ich werde dir die Krone des Lebens geben.“ (Offenbarung 2,10)

Aus der Geschichte der alten Kirche weiss man, dass elf der zwölf Apostel den Märtyrertod starben. Johannes war der einzige, der eines natürlichen Todes starb; aber auch er erlitt die Verbannung nach Patmos. Paulus zählt folgende Gründe auf, sich zu rühmen:
„Sind sie Diener Christi? Ich spreche, als ob ich wahnsinnig wäre: Ich noch mehr. Unter viel mehr Mühen; unter unzähligen Schlägen; öfter in Gefängnissen; viele Male in Todesgefahr. Von den Juden erhielt ich fünfmal die vierzig Schläge weniger einen. Dreimal wurde ich mit Ruten geschlagen; einmal gesteinigt; dreimal erlitt ich Schiffbruch; eine Nacht und einen Tag lang trieb ich als Schiffbrüchiger auf hoher See; …“ (2.Korinther 11,23-25)

Über diese Dinge kann ich nur mit Furcht und Zittern schreiben, weil ich von mir selber nicht weiss, wie ich solche Situationen überstehen würde. Ich glaube, es ist überhaupt nur durch die Gnade Gottes möglich, solche Verfolgung um Christi willen auszuhalten. Paulus schrieb an die Philipper: „Denn euch ist es gegeben um Christi willen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden …“ (Philipper 1,29)
Es ist eine Gabe Gottes und ein besonderes Vorrecht, für den Glauben an Jesus zu leiden. Nachdem die Apostel geschlagen worden waren, „gingen sie von dem Rat fort, voll Freude, dass sie für würdig erachtet worden waren, um des Namens (Jesu) willen Schmach zu leiden.“ (Apostelgeschichte 5,14)

Bist du bereit, mit den Aposteln dieses Vorrecht zu teilen?

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Möchtest du WIRKLICH Erweckung? (Teil 2)

6. Mai 2016

Eine Erweckung bringt Spaltung.

Fast alle Leiter von Erweckungen wurden angeklagt, „die Kirche zu spalten“. Im allgemeinen hatten sie nicht die Absicht, Spaltungen zu verursachen. Aber Gott wirkte sichtbar durch sie; und die Leiter der etablierten Kirchen widersetzten sich diesem Werk Gottes. So wurde eine Spaltung unvermeidlich: die Nachfolger des Wirkens Gottes auf der einen Seite, und die Nachfolger der etablierten Leiterschaft auf der anderen Seite.

Am klarsten sehen wir das wohl bei Martin Luther. Bis heute wirft ihm die katholische Kirche vor, „die einige Kirche gespalten zu haben“. Aber Luther hatte nie diese Absicht. Er war ein katholischer Mönch, der katholischen Kirche verpflichtet, und hatte ein einziges Ziel: die Kirche auf den Weg der Heiligen Schrift zurückzuführen. Er gelangte mit seinen Anliegen bis vor den Papst, in der Hoffnung, wenigstens der Papst wäre daran interessiert, die Kirche aus ihrer Verdorbenheit herauszuholen. Aber die Antwort des Papstes bestand darin, dass er zuerst Luther einfach ignorierte; dann Theologen sandte, die ihn widerlegen und zum Widerruf zwingen sollten; und als das nichts fruchtete, ihn zu exkommunizieren. (Somit ist die historische Wahrheit, dass nicht Luther die Kirche spaltete, sondern der Papst, indem der Luther und seine Anhänger ausschloss.)
Da die kirchlichen Leiter sich nicht reformieren wollten, wurde es nötig, eine gesonderte reformierte Kirche zu bilden. Dasselbe geschah in vielen anderen Erweckungen.

John Wesley war anglikanischer Pfarrer. Aber als er über die Wiedergeburt zu predigen begann, verschloss ihm eine Kirche nach der anderen ihre Türen, bis er sich gezwungen sah, auf freiem Feld zu predigen. Damit begannen seine Anhänger nach und nach zur Kirche auf Distanz zu gehen, bis sie schliesslich eine eigene Kirche bildeten (die Methodisten).

William Booth war ein methodistischer Prediger, der etwa hundert Jahre nach Wesley lebte. Er hatte einen starken Ruf, die Heilsbotschaft zu den Leuten auf der Strasse zu bringen: zu den Arbeitslosen, den Armen, den Trinkern, den Landstreichern. Sein Motto war: „Sucht die Seelen, und sucht die schlimmsten von ihnen!“ So begann er auf eine Art zu evangelisieren, die diese Art von Menschen anzog: mit Märschen in den Strassen, mit lauter und volkstümlicher Musik, und mit sehr einfachen und direkten Predigten auf der Strasse. Aber die christlichen Leiter (inbegriffen die Methodisten) fanden, diese Methoden seien eine „Entweihung des Evangeliums“. Es kümmerte sie nicht, dass Tausende von Menschen durch Booths Dienst gerettet wurden. So musste er sich aus der methodistischen Kirche zurückziehen und seine eigene Bewegung gründen, die Heilsarmee.

Ich bin sicher, dass alle diese Gottesmänner eine Erweckung ohne Spaltung vorgezogen hätten, wenn es möglich gewesen wäre. Aber die Opposition der etablierten Leiter verunmöglichte dies. Deshalb zogen die Erweckungsprediger die Spaltung vor, denn die einzige Alternative dazu wäre gewesen, die Erweckung zu ersticken.

Jesus selber warnte seine Nachfolger: „Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Mann mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert…“ (Matthäus 10,34-37)
Jesus selber war sehr „konfliktiv“. (Tatsächlich bewirkte er eine radikale Spaltung unter den Juden seiner Zeit.) – Wir können die oben zitierten Verse auch auf unsere „geistlichen Väter“ anwenden, d.h. auf die Kirche und die Tradition, die uns ins Christentum eingeführt hat. Wenn eine Erweckung kommt, dann werden die „geistlichen Söhne und Töchter“ viel radikaler in ihrem Eifer für den Herrn. Die lauen Kirchen werden sich diesem Radikalismus entgegenstellen, und das wird zu Entzweiung zwischen „geistlichen Eltern und Kindern“ führen.

Im 1.Korintherbrief spricht Paulus mit starken Worten gegen die Spaltungen unter Geschwistern, und betont, dass der Leib Christi eins ist. Aber im selben Brief spricht er auch von einer Art Spaltung oder Trennung, die nötig ist: „Denn zuallererst, wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt, höre ich, dass es unter euch Spaltungen gibt; und zum Teil glaube ich es. Denn es ist nötig, dass es unter euch Entzweiungen gibt, damit jene unter euch offenbar werden, die bewährt sind.“ (1.Kor.11,18-19). – Er spricht auch von Fällen, wo es nötig ist, sich abzusondern: „… dass ihr euch mit niemandem zusammentut, der sich Bruder nennen lässt, aber ein Unzüchtiger ist oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trinker oder Dieb. Mit einem solchen sollt ihr nicht einmal zusammen essen.“ (1.Kor.5,11) – „Lasst euch nicht mit den Ungläubigen unter dasselbe Joch spannen. … Deshalb, sagt der Herr, zieht aus aus ihrer Mitte und sondert euch ab, und rührt das Unreine nicht an; dann werde ich euch aufnehmen…“ (2.Kor.6,14-18)
In anderen Worten: Es ist nötig, dass es eine Trennung gibt zwischen den echten Gläubigen (den „Bewährten“), und jenen, die es nicht sind. Wenn es in der Kirche „Geschwister“ gibt, die gar nicht wiedergeboren sind, dann wird es notwendigerweise eine Trennung geben zwischen ihnen und den echten Christen – unabhängig davon, ob jemand diese Trennung bewusst sucht oder nicht. Es ist nicht möglich, dass das Licht und die Finsternis miteinander Gemeinschaft haben; und alle Versuche, eine solche Gemeinschaft herbeizuführen, sind zum Scheitern verurteilt. (Das ist der Fehler des Ökumenismus.)

Daraus können wir lernen, dass eine Spaltung nicht das Schlimmste ist, was einer Kirche passieren kann. Viel schlimmer ist es, wenn sich die Kirche von falschen Christen infiltrieren und sich schliesslich von ihnen dominieren lässt. In diesem Fall stirbt die Kirche geistlich, erstickt auch das geistliche Leben der wenigen echten Christen, die sich noch in ihr befinden, und verunehrt den Namen des Herrn vor der ganzen Welt.

Eine Erweckung geschieht normalerweise in einer Situation, wo die Kirche lau geworden ist. Es ist deshalb anzunehmen, dass in einer solchen Situation viele Mitglieder und Leiter der Kirchen blosse Namenschristen sind, die nie wiedergeboren wurden. Natürlich empfinden sie es als Bedrohung, wenn einige ihrer Mitglieder das echte, biblische Christentum wiederentdecken. Sie werden sagen, „die Gemeinde spaltet sich“. – In Wirklichkeit ist es nicht „die Gemeinde“, die sich spaltet. Es ist nur die falsche Vereinigung von echten Christen mit Namenschristen, die auseinanderbricht (wobei die Namenschristen gar nie „Gemeinde“ im Sinne des Wortes Gottes waren).

Manchmal sagen mir Gemeindeleiter: „Man muss bei seiner angestammten Denomination bleiben und seine Kirche so annehmen, wie sie ist. Schliesslich gibt es keine vollkommene Gemeinde.“ Ich antworte, wenn wir so denken wollen, dann war die Reformation von Anfang an ein Fehler, denn dann hätten die Reformatoren die katholische Kirche annehmen sollen, wie sie war. Leiter, die so denken, sollten deshalb konsequenterweise nach Rom zurückkehren. (Mittlerweile tun sie es tatsächlich!)
Wenn wir andererseits auf dem Wort Gottes aufbauen wollen und mit den Reformatoren und Täufern darin einverstanden sind, dass sich die katholische Kirche vom Wort Gottes entfernt hat, dann müssen wir anerkennen, dass sich auch die evangelischen und evangelikalen Kirchen in vielen Aspekten vom Wort Gottes entfernt haben, und dass es deshalb richtig ist, eine neue Reformation zu fordern.

Charles Finney sagte:
„Wir vergleichen unseren geistlichen Zustand immer mit einem bestimmten Massstab. Wenn wir Christus in seiner Fülle als Massstab nehmen, dann bekommen wir eine angemessene Einschätzung unseres Zustandes. Aber wenn wir unsere Kirche oder unsere Freunde als Messrute nehmen, dann werden wir uns wahrscheinlich (irrtümlich) als geistliche Riesen sehen.
Deshalb haben wir manchmal so gegensätzliche Ansichten über den Zustand der Kirche, und unserer eigenen Herzen. Wir gebrauchen unterschiedliche Massstäbe. Während der eine demütig ist und den Zustand der Kirche beklagt, glaubt ein anderer, solche Klagen seien ‚richtend‘. Diesem anderen scheint die Kirche gesund zu sein, aber sein Vergleichsmassstab ist nicht Christus. Wer die Augen verschliesst, wird den Staub nicht sehen, der ihn bedeckt. Er mag glauben, er sei rein, während alle anderen wissen, dass er schmutzig ist.“

Zusammengefasst: Wenn Gott Erweckung sendet, wird es sehr wahrscheinlich eine Spaltung geben zwischen echten und falschen Christen; zwischen den Nachfolgern der Bewegung Gottes und der etablierten Leiterschaft der Kirchen. Sehr wahrscheinlich werden die Nachfolger der Erweckung angeklagt werden, „die Kirche zu spalten“. Mit Jesus und den Aposteln geschah dasselbe.
Bist du bereit, diesen Preis zu zahlen?


 PS: Zur obigen (schon viele Jahre alten) Originalfassung des Artikels möchte ich noch hinzufügen, dass leider alle historischen Erweckungs- und Reformationsbewegungen nach kürzerer oder längerer Zeit selber wieder zu (traditionellen) „Kirchen“ wurden, und damit selber wieder erweckungs- und reformationsbedürftig. Ich möchte deshalb keine dieser Bewegungen konkret als Beispiel für heute verstanden wissen, sondern als Beispiel vielmehr ihr anfängliches Prinzip nehmen, kirchlich-traditionelle Formen hinter sich zu lassen und zu dem zurückzukehren, „was von Anfang an war“.