Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Hilfe für die Philippinen

24. November 2013

Leider komme ich mit dieser Nachricht etwas spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Ich möchte hiermit gerne einen Spendenaufruf weitergeben, der mir von Wolfgang Simson zugesandt wurde. Er erwähnt darin die schockierende Tatsache, dass am selben Tag, als die Philippinen von einem Taifun verwüstet wurden, ein Millionär an einer Kunstauktion für ein einziges Bild über hundert Millionen Euro ausgab – während die gesamte deutsche Bundesregierung als Hilfe für die Taifunopfer lediglich 1.5 Millionen Euro zu spenden bereit war.

Wer gerne einen persönlichen Beitrag zu christlicher Hilfe leisten möchte, lese bitte die Informationen im beiligenden Dokument. Spenden auf die dort angegebenen Konten werden nicht in irgendwelchen institutionellen oder regierungsamtlichen Kanälen versickern, sondern direkt dem einheimischen Hausgemeinden-Gründer und -leiter Molong Nacua zukommen, der über diese Gemeinden Kontakte zu Bedürftigen im ganzen Land hat und deshalb effizient vor Ort helfen kann. Vielen Dank!

Hier nähere Informationen:

Spenden-Weltrekord-Aktion

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Noch eine Anekdote

1. September 2012

Diese Geschichte ist vermutlich nicht wahr …

… aber zumindest gut erfunden. (Gefunden irgendwo im Internet.)

Eines Sonntagmorgens betrat ein alter Cowboy eine Kirche, als gerade der Gottesdienst begann. Der alte Mann und seine Kleider waren fleckenlos sauber, aber er trug Jeans, ein Denim-Hemd, und abgetragene, löchrige Stiefel. In der Hand trug er einen zerschlissenen alten Hut und eine ebenso zerschlissene Bibel mit Eselsohren.

Die Kirche befand sich in einem sehr reichen und exklusiven Stadtviertel. Es war die grösste und schönste Kirche, die der Cowboy je gesehen hatte. Alle Kirchgänger trugen teure Kleider und kostbaren Schmuck. Als der Cowboy Platz nahm, rückten die anderen Leute von ihm weg. Niemand begrüsste ihn, sprach ihn an oder hiess ihn willkommen. Alle waren schockiert von seinem Äusseren und versuchten nicht, es zu verbergen.

Als der alte Cowboy nach dem Gottesdienst die Kirche verliess, kam der Prediger auf ihn zu und bat ihn, ihm einen Gefallen zu tun: „Bevor Sie wieder hierherkommen, sprechen Sie doch bitte mit Gott und fragen Sie ihn, was seiner Meinung nach eine angebrachte Kleidung sei für die Anbetung in der Kirche.“ – Der alte Cowboy versicherte dem Prediger, er würde dies tun.

Am nächsten Sonntag erschien er wieder zum Gottesdienst, in derselben Aufmachung wie zuvor. Wiederum wurde er vollständig ignoriert und gemieden. Der Prediger kam auf ihn zu und sagte: „Ich erinnere mich, Sie gebeten zu haben, dass Sie ein Gespräch mit Gott hätten, bevor Sie wieder zu unserer Kirche kämen.“

„Das tat ich“, antwortete der alte Cowboy.

„Und was war seine Antwort?“, fragte der Prediger.

„Nun, Gott sagte mir, er hätte keine Ahnung, was ich anziehen sollte. Er sagte, er sei noch nie in dieser Kirche gewesen.“

Eine israelische Anekdote

14. Juli 2012

Die folgende Anekdote, die im Internet kursiert, ist wahrscheinlich nicht wahr, aber zumindest gut erfunden:

Der israelische Botschafter vor den Vereinten Nationen begann sein Votum:

„Meine Damen und Herren, bevor ich mit meiner Rede beginne, möchte ich Ihnen eine alte Passah-Geschichte erzählen.

Als Moses die Juden aus Ägypten ins Gelobte Land führte, musste er mit ihnen durch die beinahe endlose Wüste Sinai ziehen. Das Volk wurde durstig und brauchte Wasser. So schlug Moses mit seinem Stab an eine Bergflanke, und Wasser schoss heraus. Es bildete sich ein kristallklarer, kühler See. Das Volk freute sich, und alle tranken nach Herzenslust.

Moses wollte auch seinen ganzen Körper reinigen, deshalb ging er zur anderen Seite des Sees, entledigte sich all seiner Kleider und badete sich im erfrischenden Wasser. Aber als Moses wieder aus dem Wasser stieg, entdeckte er, dass seine Kleider verschwunden waren. Und er sagte: ‚Ich habe Grund anzunehmen, dass die Palästinenser meine Kleider gestohlen haben.'“

Da springt der palästinensische Delegierte auf und ruft erregt: „Das ist eine Unverschämtheit! Es ist doch allgemein bekannt, dass es zu der Zeit noch gar keine Palästinenser gab!“

Der israelische Delegierte fährt ungerührt fort: „Und diese Tatsache wollen wir alle im Sinn behalten, während ich nun zum eigentlichen Thema meiner Rede komme …“

Zum Anfang: Warum „christlicher Aussteiger“?

18. Mai 2009

Ich wage es jetzt einmal, dieses Blog zu eröffnen. In erster Linie soll es als Kommunikationsmittel zu meinen Freunden, Verwandten und sonstigen Interessierten – alten und neuen – im deutschen Sprachgebiet dienen.

Warum „christlicher Aussteiger“?

„Christlich“, weil ich für Jesus Christus leben möchte. Was ich darunter genau verstehe, hoffe ich in einem späteren Beitrag auszuführen.

„Aussteiger“, weil ich mich im Lauf meines Lebens immer wieder geführt sah, aus den verschiedensten Umgebungen, Organisationen und Systemen „auszusteigen“ – meistens eben gerade um Jesu willen.

Das sollte nicht überraschen. Hat nicht Jesus selber von seinen Nachfolgern einen radikalen „Ausstieg“ verlangt aus allem, was sie kannten und was ihnen lieb und wert war?

„Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert; wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert; und wer nicht sein Kreuz nimmt und mit mir geht, ist meiner nicht wert.“ (Matthäus 10,37-38).

„Willst du vollkommen sein, dann geh, verkaufe was du hast, und gib es den Armen, dann wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, geh mit mir.“ (Matthäus 19,21)

„Niemand, der die Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes.“ (Lukas 9,62 – übrigens mein Konfirmationsspruch.)

Als ich Christ wurde, bedeutete das einen persönlichen „Ausstieg“ aus manchen Gewohnheiten, Denkmustern und Ansichten, die mir bis dahin selbstverständlich und „natürlich“ gewesen waren.

Seit gut 15 Jahren wohne ich im Hochland von Perú. Das bedeutete den „Ausstieg“ aus meinem Heimatland, aus der mir vertrauten Kultur und Umgebung, und aus manchen Annehmlichkeiten, die mir bis dahin selbstverständlich gewesen waren (wie z.B. eine geheizte Wohnung, Trinkwasser aus dem Wasserhahn, zuverlässige Verkehrsmittel, etc.)

Als Familie sind wir aus dem gegenwärtig als „normal“ angesehenen Schulsystem „ausgestiegen“, weil wir fanden, dass es unseren Kindern nicht zuträglich war – und in Wirklichkeit ist es auch nicht „normal“; aber davon vielleicht ein anderes Mal.

Zudem kam es auch zum „Ausstieg“ aus den meisten Gemeinden und Organisationen, die sich „christlich“ nennen. Das ist wahrscheinlich der „anstössigste“ Aspekt an meinem Leben und an diesem Blog – zumindest für jene Freunde und Bekannten, die sich (noch) zu solchen Organisationen zählen. Aber auch das hat Jesus schon vorausgesehen, und sogar noch Schlimmeres:
„Sie werden euch aus den Synagogen (Kirchen) ausschliessen; und es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, denkt, er leiste Gott einen Dienst. Und das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennen.“ (Johannes 16,2-3)

Ich hoffe alle diese Aspekte mit der Zeit gebührend beleuchten zu können.

Soviel für den Anfang.